03Gameserver-Panel
DDoS-Schutz und Angriffe beim Gameserver
Wie Nexthosting deinen Gameserver vor DDoS-Angriffen schützt, was die Seite „Angriffe“ im Panel zeigt und was du mit eigener IP selbst einstellst.
Kurz gesagt
Jeder Gameserver bei Nexthosting ist ohne Aufpreis durch den Grundschutz des Rechenzentrums gegen DDoS-Angriffe geschützt. Unter Angriffe im Panel siehst du den Schutzstatus und den Netzverkehr deines Servers. Mit einer eigenen IP-Adresse bekommst du zusätzlich einen Filter nur für deinen Server, den du im Schutz-Panel selbst einstellst.
Was ist ein DDoS-Angriff?
Abschnitt betitelt „Was ist ein DDoS-Angriff?“Bei einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) schicken viele Rechner gleichzeitig so viel Datenverkehr an einen Server, dass echte Spieler nicht mehr durchkommen. Für Spieler sieht das aus wie Lags, Verbindungsabbrüche oder ein Server, der in der Liste verschwindet.
Die Seite „Angriffe“
Abschnitt betitelt „Die Seite „Angriffe““
Die Seite „Schutz / Angriffe“ eines Servers ohne eigene IP-Adresse.
- Adresse deines Servers mit der aktuellen Schutzart, hier Grundschutz
- Reiter Übersicht, Verkehr, Firewall, Mitschnitte, Ereignisse, Einstellungen
- Angriff melden
- Schutzmodus aktivieren
- Hinweis Grundschutz des Rechenzentrums aktiv
- Zeitraum: 1 Stunde, 24 Stunden, 7 Tage, 30 Tage
- Live-Anzeige und Aktualisieren
- Netzverkehr deines Servers: Spitze ein- und ausgehend, Mittelwerte, Empfangen / Gesendet
- Messart: am Container deines Servers, jede Minute
Netzverkehr deines Servers
Abschnitt betitelt „Netzverkehr deines Servers“Das Diagramm zeigt, wie viele Daten bei deinem Server ankommen (eingehend) und hinausgehen (ausgehend). Darüber stehen die Spitzen mit Zeitpunkt, die Mittelwerte und die Summe für den gewählten Zeitraum. Gemessen wird am Container deines Servers, jede Minute.
Ein normaler Spielabend ergibt eine ruhige Linie, die mit der Spielerzahl steigt und fällt. Eine plötzliche, sehr hohe Spitze ohne neue Spieler kann ein Angriff sein.
Ohne eigene IP-Adresse
Abschnitt betitelt „Ohne eigene IP-Adresse“Ohne eigene IP-Adresse teilt sich dein Server die Adresse mit anderen Servern auf demselben Host. Der Grundschutz filtert Angriffe auf das Netz im Rechenzentrum, bevor sie deinen Server erreichen. Messwerte des Filters je Server – Angriffe, verworfener Verkehr, Herkunft – gibt es aber nur mit eigener IP-Adresse. Deshalb sind diese Teile der Seite unscharf, und die Knöpfe Angriff melden und Schutzmodus aktivieren tragen ein Schloss.
Grundschutz und eigene IP im Vergleich
Abschnitt betitelt „Grundschutz und eigene IP im Vergleich“| Grundschutz (jeder Server) | Mit eigener IP-Adresse | |
|---|---|---|
| Kosten | im Paket enthalten | 3,79 € im Monat + 4,99 € einmalig (Stand: Oktober 2026) |
| Adresse | geteilt mit anderen Servern des Hosts | gehört nur deinem Server |
| Angriff auf einen anderen Server | trifft die gemeinsame Adresse, also auch dich | trifft dich nicht |
| Eigener Filter | nein | ja, nur für deine Adresse |
| Schutzstufen selbst wählen | nein | normal, streng, angriff |
| Stammspieler bevorzugt | nein | ja, 30 Tage gemerkt |
| Länder sperren, Sperr- und Durchlassliste | nein | ja |
| Bescheid per E-Mail und Discord | nein | ja |
| Angriff melden mit Bericht | per Supportanfrage | per Knopf, mit Bericht als PDF |
Preise im Shop. Alles zur Buchung steht unter Eigene IP-Adresse.
Mit eigener IP: Nexthosting Schutz
Abschnitt betitelt „Mit eigener IP: Nexthosting Schutz“Zu jeder eigenen IP-Adresse gehört ohne Aufpreis der Zugang zu Nexthosting Schutz unter schutz.nexthosting.net. Du meldest dich dort nicht mit Passwort an, sondern kommst über einen Link aus deinem Konto oder aus dem Panel („In der Schutz-Zentrale öffnen“).
Dort kannst du unter anderem:
- zwischen drei Schutzstufen wählen: normal, streng und angriff – und den Schutz bei einem Angriff automatisch verschärfen lassen,
- ein Spielprofil wählen, das zu deinem Spiel passt,
- Absender auf eine Sperr- oder Durchlassliste setzen,
- Länder sperren oder nur bestimmte Länder zulassen (automatisch während eines Angriffs nur, wenn du das einschaltest),
- Stammspieler schützen: Wer länger auf deinem Server war, wird 30 Tage gemerkt und kommt auch während eines Angriffs bevorzugt herein,
- dich per E-Mail und Discord benachrichtigen lassen, wenn ein Angriff beginnt und endet,
- den Filter mit Schutz testen prüfen,
- Mitverwalter einladen, zum Beispiel Admins deiner Community (sie brauchen ein eigenes Kundenkonto),
- den Verkehr je Port ansehen und Berichte als PDF oder Tabelle exportieren.
Im Panel schaltest du mit Schutzmodus aktivieren direkt die strengste Stufe ein, wenn gerade ein Angriff läuft.
Ein Angriff läuft – was tun?
Abschnitt betitelt „Ein Angriff läuft – was tun?“- Prüfe unter Angriffe den Netzverkehr. Steigt er stark, ohne dass Spieler dazukommen, ist ein Angriff wahrscheinlich.
- Mit eigener IP: Klicke auf Schutzmodus aktivieren.
- Melde den Angriff. Mit eigener IP geht das mit Angriff melden: Es entsteht eine Supportanfrage in deinem Namen mit einer automatischen Auswertung; nach dem Ende des Angriffs folgt ein umfassender Bericht. Auf Wunsch gibt es eine Bestätigung zur Vorlage bei Polizei oder anderen Behörden.
- Ohne eigene IP: Stelle eine Supportanfrage mit Uhrzeit und Beschreibung. Siehe Support.
Häufige Fragen
Abschnitt betitelt „Häufige Fragen“Mein Server laggt. Ist das ein Angriff?
Abschnitt betitelt „Mein Server laggt. Ist das ein Angriff?“Nicht unbedingt. Häufiger sind volle CPU oder voller Arbeitsspeicher. Sieh zuerst unter Messwerte nach. Ist dort alles ruhig, aber der Netzverkehr unter Angriffe sehr hoch, deutet das auf einen Angriff.
Woher weiß ich, wer mich angreift?
Abschnitt betitelt „Woher weiß ich, wer mich angreift?“Absenderadressen bei DDoS-Angriffen sind oft gefälscht. Mit eigener IP-Adresse zeigt das Schutz-Panel die stärksten Absender und ihre Herkunftsländer – eine Feststellung, wer den Angriff ausgelöst hat, ist das aber nicht.
Wie lange werden Angriffsdaten aufbewahrt?
Abschnitt betitelt „Wie lange werden Angriffsdaten aufbewahrt?“Messwerte im Schutz-Panel 30 Tage, Angaben zu Angriffen bis zu zwei Monate.